Ursprünglich war der Standort der sogenannten Urlaubskapelle, einer
Giebelkapelle mit Rundbogenöffnung, an der gegenüberliegenden
Straßenseite, Ecke Pelzgasse zu Marchetstraße 17. Rollett weist auf eine
naturgetreue Abbildung der alten Urlaubskapelle hin, eine farbige
Kreidezeichnung von Jac. Kampter (1823), die sich im Badener Stadtarchiv
befand. Die heutige Kapelle errichtete man im Mai 1854; sie ist ähnlich
den Stationskapellen des Kalvarienberges gestaltet und birgt im Innern
zwei barocke polychrome Holzfiguren vom Anfang des 18. Jahrhunderts:
Christus und Maria, wie sie voneinander Abschied nehmen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Baden_(Nieder%C3%B6sterreich)