Im oberen Teil des Kurparks befindet sich die idyllische Waldandacht,
und zwar an einer Stelle, an der sich im 15. Jahrhundert einer der
Grenzpunkte des Burgfriedens befand. An 13 ringförmig angeordneten
Föhren lehnen Holzbänke und ein hölzerner Betstuhl; an den Stämmen sind
zahlreiche Gedenkbildchen und -sprüche sowie Bildstöcke und Holzkreuze
angebracht. In der Mitte des Baumkreises liegt ein starker Kraftplatz,
eine enorm wirkungsvolle Energietankstelle für Mensch und Tier. In die
Rinde einer Föhre ist ein Kreuz gehaut, das rot eingefärbt wurde - der
Legende nach von Soldaten im Gefolge von Kaiser Karl dem Groẞen, die
dafür das Blut ihrer gefallenen Kampfgefährten verwendet haben.
Gabriele Hasmann, Stadtgeheimnisse